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Sonderforschungsbereich 415: "Spezifität und Pathophysiologie von Signaltransduktionswegen"
an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Forschungsprogramm
Die Forschungsziele des SFB 415 sind die molekulare Charakterisierung der rezeptorvermittelten Signaltransduktion und nachgeschalteter intrazellulärer Signalwege sowie die Aufklärung der pathophysiologischen Relevanz solcher Signalwege in kliniknahen Krankheitsmodellen. Mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms sind zwar prinzipiell alle Gene bekannt, die an intra- und interzellulären Signalwegen beteiligt sein können, aber ihre individuelle Bedeutung im Kontext komplexer Signalnetzwerke - insbesondere auch in pathophysiologischer Hinsicht - bleibt noch in vielen Bereichen ungeklärt. Der SFB 415 hat sich seit seiner Gründung 1998 klar darauf fokussiert, die diesbezüglichen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung direkt auf ihre Relevanz für pathophysiologische Prozesse sowie für innovative Therapieentwicklungen zu überprüfen. Basierend auf diesem Forschungskonzept ist die Einbindung von klinischen bzw. kliniknahen Forschergruppen in unseren SFB nach wie vor von zentraler Bedeutung. Die zukunftsträchtigen Fragestellungen im SFB 415 gelten also nicht nur den grundlegenden Mechanismen ausgewählter Signalübertragungswege, sondern auch ihrer physiologischen bzw. pathophysiologischen Bedeutung bei Zelldifferenzierung, Krebsentstehung, Infektion und Entzündung. In der vierten Förderperiode (2007 bis 2010) sind insgesamt 17 Arbeitsgruppen aus den Instituten für Immunologie, Biochemie, Pharmakologie, der Sektion Molekulare Onkologie, der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, der Hautklinik, sowie des Forschungszentrums Borstel beteiligt. In einem Zentralprojekt Systemische Expressionanalyse wird für alle SFB Teilprojekte eine Plattform für Gen-Expressionanalysen bereit gestellt.
Der SFB 415 umfasst in der vierten Förderperiode (1.7.2007 bis 30.06.2010) drei Projektbereiche und ein Zentralprojekt mit insgesamt 17 Arbeitsgruppen:
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